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Heuernte in Fischen um 1910, © Hörnerdörfer

Hörnerdörfer Magazin Juni 2014Hörnerdörfer Magazin Juni 2014

Auf historischer Spurensuche in den Hörnerdörfern...

Wenn von „des Balders Wang“ im „Albegouwe“ gesprochen wird und von dem „wiesten Gepürg“, den „alpun“, die hinter dem „thal der ilara“ aufragen, so sind dies Fragmente einer historischen Spurensuche in den Hörnerdörfern, die eines erahnen lassen: Lange war der Weg von der ersten Besiedelung im damals unwirtlichen Gebirge bis heute, wo man in den fünf gemütlichen Urlaubsdörfern den Alpsommer beim Wandern genießen und sich an kulinarischen Köstlichkeiten laben kann. Schon kurze Abstecher in die Geschichte zeigen: Im Laufe der Jahrtausende haben sich nicht nur Namen gewandelt, sondern viele Ereignisse kamen zusammen, um diese traditionelle Kulturlandschaft von einzigartiger Naturschönheit zu schaffen. Und oft genug sind es die ältesten Zeugnisse, die am lebendigsten die Zeit vor Augen halten.

Kelten, Römer, Alemannen
Schon in der mittleren Steinzeit wagten sich Jäger und Sammler in das obere Illertal und das Kleinwalsertal. Doch es waren wenige und sie blieben nur in den Sommermonaten. Etwa 500 vor Christus kamen die Kelten. Diese waren schon zahlreicher und gründeten als Ackerbauern und Viehzüchter bereits kleine Städte. Aber mangels schriftlicher Zeugnisse verwischen sich auch ihre Spuren, als um 15 v.Ch. die römischen Legionen anrücken. Nur bei einigen Gewässern – zum Beispiel der Iller – hat sich der keltische Name erhalten: Sie nannten die silbrige Lebensader der Region „ilara“, die Eilige... (erfahren Sie mehr im Gästemagazin)